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Themenbeschreibung und Zielstellung

»1. Demokratie an Schulen
2. Schule der Vielfalt«

Themenbeschreibung

Demokratie an Schulen

Demokratiebildung ist integraler Bestandteil schulischer Bildungs- und Erziehungsziele, der in vielfältiger Weise Rechnung getragen wird. Schule hat die Aufgabe, junge Menschen zu selbstverantwortlichem und demokratischem Handeln in der Gesellschaft zu befähigen. Dazu gehört die Vermittlung von Kenntnissen über politische, historische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen. Die Grundlage bilden das Grundgesetz und die Landesverfassung.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Miteinander unterschiedlicher Ethnien und Kulturen, gerade in einem Zeitalter der Migration und anderer globaler Verflechtungen, sind eine besondere Aufgabe auch der Schulen.Dazu gehört das Eintreten für Partnerschaft und Solidarität in Europa und in der Welt sowie die Förderung von Empathie, Respekt, Achtung und Toleranz. Demokratie braucht überzeugte und engagierte Demokratinnen und Demokraten-insbesondere in einer Zeit, die durch zunehmende Komplexität, Unsicherheit und Dynamik im Zeichen von Digitalisierung und Globalisierung gekennzeichnet ist.  

Schule kann und soll sich als Ort erweisen, an dem Demokratie als dynamische und ständige Gestaltungsaufgabe - auch im Spannungsfeld unterschiedlicher demokratischer Rechte - reflektiert und gelebt werden kann. Die Thematisierung von Diversität und Ambiguitätstoleranz - d.h. die Fähigkeit, mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Handlungsweisen zu ertragen - sind grundlegende Voraussetzungen für den Erfolg einer historisch - politischen reflektierten Bildung in der Schule. Die besondere Verantwortung der Schule ergibt sich daraus, das sie die einzige gesellschaftliche Institution ist, in der es gelingen kann, alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Schule muss ein Ort sein, an dem demokratische und menschenrechtliche Werte und Normen erfahren, gelebt und gelernt werden.

Schule der Vielfalt

Gesellschaft und Schule sind heute mehr denn je durch Globalisierung und weltweite Migrationsbewegungen geprägt. In den Schulen spielen unter anderem transnationale Migrationserfahrungen, die Vielfalt von Sprachen, Religionen, biografischen Erfahrungen und Lebensentwürfe, aber auch unterschiedlicher aufenthaltsrechtlicher Status sowie unterschiedliche Identitätskonstruktionen eine Rolle. Häufig wird dies als "Störung" des Gewohnten oder gar als Problem wahrgenommen. Migrationsbedingte Vielfalt wird nur selten als gesamtgesellschaftliche Realität betrachtet, die sich auch in Schulen abbildet und die es als konstruktiv zu nutzen gilt.Dabei ist der professionelle Umgang mit Vielfalt ein entscheidender Baustein von Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht, der erheblichen Einfluss auf die Kompetenzentwicklung und Leistungsfähigkeiten von Schüler/innen hat. Wenn Schulen sich auf einen Schulentwicklungsprozess begeben, der das Ziel hat, durch interkulturelle Öffnung die Bildungsteilhabe und den Bildungserfolg von Schüler/innen mit Migrationshindergrund gezielt zu verbessern, dann stellt dies letztendlich einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Qualität und Leistungsfähigkeit des baden-württembergischen Schulsystems insgesamt dar.  





Zielstellung

Neben Aktivitäten im künsterlischen, musischen, naturwissenschaftlichen und ökologischen Bereich freuen wir uns über Projekte, die das soziale Engagement und die Schulgemeinschaft fördern.

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